Aluminium-Auflaufform: Unterschiede zwischen Aluminium-Druckguss-, gepresstem und geschmiedetem Aluminium-Kochgeschirr

  • Aluminiumkochgeschirr ist heutzutage weit verbreitet. Dennoch gibt es verschiedene Herstellungsverfahren, wodurch sich die Produkte unterscheiden. Man unterscheidet beispielsweise zwischen Aluminium-Druckgussgeschirr, gepresstem Kochgeschirr und geschmiedetem Aluminiumkochgeschirr.
  • 1. Vorteile des Aluminium-Druckgusses

  • Durch die Verwendung von Aluminium-Druckguss lassen sich bei Kochgeschirren problemlos unterschiedliche Wandstärken erzielen, beispielsweise der dicke Boden des Druckguss-Kochgeschirrs.Aluminium-AuflaufformAluminiumguss verteilt und speichert Wärme optimal, die dünnen Seitenwände reduzieren das Gewicht und verhindern eine übermäßige Wärmeaufnahme, und die verstärkten Kanten sorgen für Stabilität. Ein weiterer Vorteil ist die weitgehende Spannungsfreiheit. Zum Abkühlen kann der Topf einfach in die Flüssigkeit gegossen werden; ein Umfüllen ist nicht nötig. Da sich Aluminium beim Erhitzen stark ausdehnt, ist es von Vorteil, wenn die durch den Formgebungsprozess entstandenen Spannungen im Topf nicht zu weiteren Spannungen führen.

  • 2. Nachteile des Aluminium-Druckgusses

    Der Herstellungsprozess ist in der Regel teurer, ebenso wie das Endprodukt; die Kosten sind meist deutlich höher als bei den anderen beiden Herstellungsverfahren. Darüber hinaus weist die Oberfläche von Aluminiumguss-Kochgeschirr mitunter Spuren des Gießprozesses auf, also kleine Vertiefungen oder Abdrücke, die durch die Gussform entstanden sind.Kochgeschirr aus Aluminiumdruckguss

  • 3. Gepresstes und geschmiedetes Aluminium

    Aluminiumtöpfe und -pfannen, die nicht aus Aluminiumguss, sondern aus gepresstem oder geschmiedetem Aluminium hergestellt werden. Dazu wird ein Stück Aluminium verwendet.Bratpfannen und Pfannenwird aus der Platte ausgestanzt und dann mit großer Kraft in Form gepresst oder kaltgeschmiedet.Hinzu kommt, dass das Pressverfahren hauptsächlich für relativ günstige Produkte eingesetzt wird, die in der Regel eine Wandstärke von nur 2-3 mm aufweisen.

    Kochgeschirr aus geschmiedetem Aluminium weist aufgrund des Schmiedeprozesses, bei dem die auf das Aluminium wirkende Kraft deutlich höher ist als beim Pressen, eine stabilere Materialstruktur auf. Daher ist geschmiedetes Kochgeschirr in der Regel robuster als gepresstes. Durch das Schmieden lassen sich zudem komplexere Strukturen realisieren, wie beispielsweise verstärkte Kanten, die typisch für Aluminiumguss sind.

  • Gepresstes und geschmiedetes Aluminium
  • 4. Nachteile von gepresstem und geschmiedetem Aluminium

    Selbst im kalten Zustand weist Aluminiumkochgeschirr bereits innere Spannungen auf, da das eigentlich flache Aluminiumblech in die Form eines Topfes oder einer Pfanne gepresst wird. Zusätzlich zu diesen Materialspannungen entstehen beim Gebrauch auch Spannungen durch Wärmeausdehnung. Insbesondere bei extrem dünnem Aluminium kann sich der Boden unter extremen Bedingungen (wie Überhitzung oder ungleichmäßiger Hitzeverteilung durch falsche Positionierung auf dem Kochfeld) dauerhaft verformen.

  • 5. Aluminiumpfannen benötigenInduktionsbodenplatteAluminium ist nicht ferromagnetisch, daherAluminium-KochgeschirrKann nicht direkt auf herkömmlichen Induktionskochfeldern verwendet werden. Am häufigsten wird eine ferromagnetische Edelstahlplatte am Boden des Aluminiumkochgeschirrs befestigt. Dies kann durch Gießen von perforierten Rohlingen oder durch vollflächiges Verschweißen einer Edelstahlplatte erfolgen.Beachten Sie den Durchmesser des BodensInduktionsstahlplattetendiert dazu, etwas kleiner als der Boden zu sein.
  • Induktionsboden

Veröffentlichungsdatum: 31. Juli 2023